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Nach 330.000 km haben sich nun meine Radlager gemeldet und die weiße Fahne gehisst. Das Linke hat reichlich Spiel (ohne Geräusche) das Rechte röhrt wie ein brunftiger Hirsch. Also wollen wir sie mal beide erlösen.
Bis auf die Achsmutter (Zollmaß, ca 33,8mm) und die Bremssattelbolzen (3/8"-Inbus) wird nichts außergewöhnliches an Werkzeug benötigt.
Zunächst habe ich den Bremssattel demontiert und am Federbein mit einem Band hochgebunden. Danach Bremsscheibe entfernen.
Damit sich die Radnabe nicht verdreht, habe ich ein Eisen zwischen Stehbolzen und Unterboden geklemmt. Die Radmutter habe ich mit einer 36iger Nuss gelöst, richtig geht's allerdings anders (Zollwerkzeug).
Danach den Anschluss und das Kabel vom ABS-Sensor lösen.
Nun kommt der integrierte Abzieher zum Einsatz. Die Nabenscheibe hat 3 Löcher, wobei die Befestigungsschrauben der Nabe nur durch eines dieser Löcher passen. Die anderen 2 Löcher sind kleiner und dienen zur Durchführung des Torx-Werkzeugs. Dabei drücken sie von hinten gegen die Nabenscheibe, wodurch die gesamte Einheit (Lager/Nabe) aus ihrem Sitz gezogen wird.
Die Antriebsachse sollte relativ leicht nach hinten zu entfernen sein, wenn nicht, ein paar leichte Schläge sollten reichen.
Wenn, wie bei mir, noch ein Rest vom Lager hängen geblieben ist, kann man es mit einem Eisen heraushebeln.
Neue Radnabe/Lager einsetzten und alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammensetzen.
Diese Aktion sollte in gut 1 Stunde zu schaffen sein.
Viel Spaß !!!
Radlagerwechsel vorne
powered by fronrath ©2009
Nach 330.000 km haben sich nun meine Radlager gemeldet und die weiße Fahne gehisst. Das Linke hat reichlich Spiel (ohne Geräusche) das Rechte röhrt wie ein brunftiger Hirsch. Also wollen wir sie mal beide erlösen.
Bis auf die Achsmutter (Zollmaß, ca 33,8mm) und die Bremssattelbolzen (3/8“-Inbus) wird nichts außergewöhnliches an Werkzeug benötigt.
Zunächst habe ich den Bremssattel demontiert und am Federbein mit einem Band hochgebunden. Danach Bremsscheibe entfernen.
Damit sich die Radnabe nicht verdreht, habe ich ein Eisen zwischen Stehbolzen und Unterboden geklemmt. Die Radmutter habe ich mit einer 36iger Nuss gelöst, richtig geht’s allerdings anders (Zollwerkzeug).
Danach den Anschluss und das Kabel vom ABS-Sensor lösen.
Nun kommt der integrierte Abzieher zum Einsatz. Die Nabenscheibe hat 3 Löcher, wobei die Befestigungsschrauben der Nabe nur durch eines dieser Löcher passen. Die anderen 2 Löcher sind kleiner und dienen zur Durchführung des Torx-Werkzeugs. Dabei drücken sie von hinten gegen die Nabenscheibe, wodurch die gesamte Einheit (Lager/Nabe) aus ihrem Sitz gezogen wird.
Die Antriebsachse sollte relativ leicht nach hinten zu entfernen sein, wenn nicht, ein paar leichte Schläge sollten reichen.
Wenn, wie bei mir, noch ein Rest vom Lager hängen geblieben ist, kann man es mit einem Eisen heraushebeln.
Neue Radnabe/Lager einsetzten und alles wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammensetzen.
Diese Aktion sollte in gut 1 Stunde zu schaffen sein. Viel Spaß !!!
Aktualisiert (Dienstag, den 26. Januar 2010 um 19:36 Uhr)
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